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Die Milchstraße in Wissenschaft, Geschichte und Kunst
Von 2. - 18. Mai 2007 wurde die Ausstellung „Wozu die vielen Lichter?“ Die Milchstraße in Wissenschaft, Geschichte und Kunst an der Universität Wien gezeigt werden.
Die Milchstraße, ein spektakulärer Lichtbogen, ausgespannt über den Himmel, erstaunte viele Generationen der Geschichte bis zum heutigen Tag. Die moderne Wissenschaft hat die physikalische Natur der Milchstraße enthüllt, indem sie in dem Glühen dieses Lichtbogens den Querschnitt unserer Galaxie entdeckte.
Ziel der wissenschaftlichen Forschung ist sicherlich nicht, das Geheimnisvolle und das Staunen zu ersticken, das die Menschen in der Geschichte instinktiv fühlten. Im Gegenteil, die Wissenschaft hat unser Bewusstsein für die unermessliche Größe und Schönheit der Milchstraße erweitert.
Wir sehen heute, dass die Verbindung der Milchstraße mit unserer Existenz noch tiefer ist, als die vorwissenschaftlichen Visionäre je wagten zu denken. „A che tante facelle?“ … „Wozu die vielen Lichter?“ … Leopardis Frage wird im Licht der modernen Wissenschaft noch tiefer und noch dringlicher.
Die Ausstellung lässt den Besucher unsere Galaxie als „Randgebiet“ der irdischen Umgebung betrachten. Sie zeigt hoch aufgelöste spektakuläre Bilder der Milchstraße, von den neuesten Aufnahmen des Hubble-Space-Teleskops und von den größten Teleskopen der Erde.
Werke von Künstlern, historische Dokumente, wie die Beobachtungen Galileos, und die ersten Instrumente, die zur Entdeckung der Galaxie führten werden präsentiert. Die Ausstellung stellt die Milchstraße als eine von unzähligen Galaxien vor, die in der Gesamtheit des Kosmos wie ein kleiner Punkt erscheint und sie gipfelt in der Frage: „Und ich, wer bin ich…“
Termin:
2. - 18. Mai 2007, Mo-Fr, 9-19 Uhr Universität Wien, Hauptgebäude, Seitenaula, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien
Freier Eintritt, kostenlose Führungen
Eröffnung:
Mittwoch, 2. Mai, 19 Uhr
Universitätsbibliothek, Großer Lesesaal Universität Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien
Eröffnung der Ausstellung mit Beiträgen zum Thema:
„Die Vernunft erweitern: Wert und Grenze der wissenschaftlichen Erkenntnis“
Hauptredner:
Kardinal Dr. Christoph Schönborn emer. O. Univ.-Prof. Dr. Walter Thirring Univ.-Prof. Dr. Marco Bersanelli (Astrophysik, Universität Mailand)
Veranstalter:
Gemeinschaft und Befreiung Kath. Hochschulgemeinde Universitätsbibliothek Atlantis Kulturinitiative
Pressekontakt:
Verein Atlantis Kulturinitiative Lerchengasse 34/1, 1080 Wien Maximilian Cech office AT atlantis-kulturinitiative.at
Sponsoren:
 
 
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