1942/43 verteilten einige Studenten der Universität München Flugblätter, unterzeichnet mit „Weiße Rose“. Sie riefen zum Widerstand gegen Hitler auf, forderten die Freiheit für das deutsche Volk, und wurden dafür hingerichtet.
Die „Weiße Rose“ war nicht in erster Linie eine Widerstandsorganisation, sondern eine Gruppe von Studenten, die durch eine intensive Freundschaft verbunden waren: Alexander Schmorell, Christoph Probst, Hans Scholl, Willi Graf, Kurt Huber, Sophie Scholl. Diese erblühte aus der Leidenschaft für das Schöne, insbesondere für die Natur und die Musik, aus gemeinsamer Lektüre, und aus einer tiefen Sehnsucht nach Wahrheit, die sie bis zum Äußersten gehen ließ.
Die Ausstellung präsentiert das Leben der bedeutendsten Persönlichkeiten der Weißen Rose: Sie lässt sie selbst in Briefen an Geschwister, Eltern, Freunde und in Tagebuchaufzeichnungen selbst zu Wort kommen, und ergänzt das Bild durch Äußerungen von Freunden die überlebt haben. Sie beschreibt den Beginn ihrer Freundschaft und den Widerstand während der Universitätszeit, und schließt mit den Abschiedsbriefen vor der Hinrichtung.
Ausstellung „Die Weiße Rose. Gesichter einer Freundschaft“
27. März – 7. April 2006 Mo-Fr, 9-19 Uhr
Universität Wien, Hauptgebäude, Aula
Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien
Freier Eintritt, kostenlose Führungen
Präsentationsabend
4. April, 20 Uhr Universitätsbibliothek, Großer Lesesaal
Hauptredner:
Anneliese Knoop-Graf (Schwester von Willi Graf)
Marc Rothemund (Regisseur des Filmes „Sophie Scholl – Die letzten Tage“)
Maximilian Cech (Student, Medizin)
Ehrenschutz
Kardinal Dr. Christoph Schönborn, Erzbischof von Wien
Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol, Präsident des Nationalrates
Dr. Michael Häupl, Bürgermeister der Stadt Wien
Veranstalter
Gemeinschaft und Befreiung
in Zusammenarbeit mit
Verein Atlantis Kulturinitiative
Einige Bilder von der Präsentation und Ausstellung in Wien
Sponsoren
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